Haushaltsplan

Nachtragshaushalt vom 12.12.2012

Im Haushaltsplan für das Jahr 2012 zeigten sich während des laufenden Haushaltsjahres bereits erste Anzeichen, die auf eine negative Entwicklung hindeuteten. Diese negativen Finanzierungstendenzen konkretisierten sich dahin gehend, dass die Zuführungsrate des Verwaltungshaushalts an den Vermögenshaushalt um voraussichtlich 122.211,- € geringer sein wird.

Im Verwaltungshaushalt können die Wenigereinnahmen aus der Gewerbesteuerin Höhe von 350.000,- € nur teilweise aufgefangen werden. Die Mehreinnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer in Höhe von ca. 91.000,- €, den Schlüsselzuweisungen des Landes in Höhe von ca. 40.000,- € und den  geringeren Ausgaben für die Gewerbesteuerumlage und für die Bezahlung der Betriebskostenumlage an die Stadt Ehingen führen zu einer Verringerung der positiven Zuführung des Verwaltungshaushalts an den Vermögenshaushalt von bisher 501.397,- € um 122.211,- € auf 379.186,- €.

Dem Vermögenshaushalt fehlt auf Grund der geringeren Zuführung bereits dieser vorgenannte Betrag in Höhe von 122.211,- €. Außerdem konnten die geplanten Erlöse aus Grundstücksverkäufen nicht vollständig realisiert werden. Nachdem der Neubau einer Kindertageseinrichtung und die Sanierung des Kindergartens Don Bosco im laufenden Haushaltsjahr nicht mehr begonnen werden, war es folgerichtig die entsprechenden Haushaltsmittel aus dem aktuellen Haushaltsplan des Jahres 2012 zu streichen.Im Ergebnis schließt der Vermögenshaushalt trotz der dargestellten schlechteren Rahmenbedingungen mit einer Darlehensaufnahme in unveränderter Höhe!

Die nachfolgend aufgelisteten Zahlen verschaffen einen Überblick über die 

wichtigsten Veränderungen während des laufenden Haushaltsjahres:  

  1. Geringere Zuführung der Verwaltungshaushalts an den Vermögenshaushalt (-122 T€).
  2. Korrektur im Bereich Erwerb und Verkauf von Grundstücken  (-260 T€).
  3. Neubau Kindertageseinrichtung (+316 T€).
  4. Kürzung der Mittel aus der Dorfsanierung (+40 T€).
  5. Erhöhte Planungskosten, höhere Ersätze von Privatpersonen und Mehreinnahmen aus naturschutzrechtlichem Ausgleich (+26 T€).

Der kommende Finanzplanungszeitraum für die Jahre 2013 bis 2016 wird der Gemeinde Allmendingen wieder vielfältige Pflichtaufgaben bieten, deren  Umsetzung finanziert werden muss. Freiwillige Aufgaben können deshalb grundsätzlich nur vor dem Grad der Pflichtaufgabenerfüllung und dem Schuldenstand der Gemeinde Allmendingen betrachtet werden.  

Der Gemeinderat stimmte der Nachtragssatzung mit Nachtragshaushaltsplan für das Jahr 2012 einstimmig zu.

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